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Foto-Tour am Bullenheimer Berg

Avatar of Pawel MalecPawel Malec - 12. Oktober 2020 - Naturpark Artikel

Vergangenen Sonntag ging es bewaffnet mit Kamera, Stativ und jeder Menge guter Laune auf den Bullenheimer Berg bei Ippesheim. Für Fotoenthusiasten ist die Gegend besonders interessant, da der Steigerwaldtrauf hier atemberaubende Weitblicke ermöglicht. Im Herbst verfärbt sich zudem nicht nur das Laub des Steigerwalds, auch das Blattwerk der hier angebauten Weine schafft ein wundervolles Farbenspiel in allen Nuancen von saftig grün bis feuerrot. Die angrenzend gelegene "Holzöd" mit ihren Pyramidenpappeln sorgt darüber hinaus für den gewissen Hauch "Toskana-Feeling". Vom Aussichtsturm oberhalb der Kunigundenkapelle bot sich den Teilnehmern ein toller Ausblick zur Frankenhöhe im Süden, über den Gollach- und Ochsenfurter Gau bis hinauf in die Rhön. Aber nicht nur Freunde der Landschaftsfotografie kamen auf ihre Kosten. Ziel der Wanderung war es auch, die manchmal vielleicht etwas übersehenen Schätze der Natur - der im Gegenlicht funkelnde Regentropfen auf einem Farnblatt, das saftig-grüne Moospolster oder der knorrige Baumpilz - im wahrsten Sinne des Wortes in den Fokus zu rücken. Schließlich steht vor dem Schutz der Natur oft die Faszination für dessen Formen- und Farbenreichtum. Auch etwas Theorie gehörte dazu: Was ist der "Goldene Schnitt"? Wann wird die "Drittel-Regel" angewandt? Und für welche Motive eignet sich die Frosch- oder die Vogelperspektive? Am Ende der knapp 6 km langen Wanderung waren jede Menge Eindrücke auf den Chip gebannt.

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